Galerie Kersten


Armin Mueller-Stahl

Konzert und Kunstausstellung mit Weltstar Armin Mueller-Stahl

Armin Mueller-Stahl und Dr. Holger Weinstock  während der Eröfffnung der Ausstellung am 13. März 2014

„Ich kam nicht zur Kunst, sie kam zu mir …“

sagte einmal Armin Mueller-Stahl. Und er, der gefeierte Hollywood-Altstar, versierte Geiger, Buchautor und renommierte Künstler mit Ausstellungen von Rom bis Los Angeles, kam zu uns nach Bayern nach Ottobrunn und Brunnthal.  Am 12. März gab er mit seiner Band ein Konzert in Ottobrunn und am Tag darauf eröffnete er unsere Ausstellung, die mit mehr als 90 Werken einen tiefen Einblick in sein Schaffen als Maler gab.

„Ganz in Schwarz - nur ein roter Schlips hier und grüne Schuhe da - betreten die Herren die Bühne. Begleitet von Jazz, der mit Klezmer-Tönen hell aufjubelt, sich vor Lebengier spreizt und dazu auffordert, sich zwei Stunden lang in einem Zustand zwischen Wachen und Träumen, zarter Melancholie und blumenzarter Erinnerung einzurichten", beschreibt der Münchner Merkur das Konzert "es gibt tage..." von Armin Mueller-Stahl - das "gesellschaftliche Ereignis" im Ottobrunner Wolf-Ferrari-Haus. Die "Herren", das sind neben Mueller-Stahl der Komponist Günther Fischer (Klavier und Saxophon), Tobias Morgenstern (Akkordeon) und Tom Götze (Bass).

"Im Sommer war das Gras so hoch", und mit zärtlichem Sprechgesang - gefärbt durch baritonale Aufschwünge - erblüht das Glück der Jugend. Oft poetisiert Mueller-Stahl die Tristesse des Alltags, ohne sentimental zu werden, und schließlich greift der Mime zur Geige. Er fetzt mit dem Furor eines Zigeunerprimas, streichelt die Saiten wie bei einem hauchzarten Allegretto und setzt eine Kadenz wie zum Abschluss eines Violinkonzerts von Ludwig van Beethoven. Der Mann hat dieses Fach studiert. Das famose Ensemble kitzelt mit Pizzikati, der Schauspieler flirtet mit Klang und Stille. Er setzt Pausen, weiß, wo sie hingehören. Und so lässt er auch seine voluminöse Stimme noch so hoch beseelt intonieren - und das gelingt ihr -, im Pathos verliert er sich nie."

Und die Süddeutsche Zeitung berichtet: " Es sind dunkel gebeizte Klänge wie aus vergangener Zeit hervorgeholt, die den Raum erfüllen. Aber sie sind von Patina befreit und exzellent aufbereitet. Dramaturgisch zieht Armin Mueller-Stahl alle Register."

 

Castor und Pollux, Radierung
2012, Aufl. 200
Willy Brandt, Lithografie 2013, Aufl. 180 Stürmische Küste, Farblithografie
Aufl. 120
Friedrich Hölderlin, Lithografie, 2013,
Aufl. 180

Weitere Arbeiten von Armin Mueller-Stahl

"Hollywood in Brunnthal" titelt der Münchner Merkur

"Multitalent Armin Mueller-Stahl stellt nach dem Konzert in Ottobrunn Grafiken und Unikate in der Galerie KERSTEN aus. Ein Mann von ungeheurer Präsenz, der sofort umringt ist von den zahlreichen Besuchern. Er trägt zwei seiner Gedichte vor, und er ist charmant und witzig, die stahlblauen Augen sind die eines jungen Mannes", schreibt der Münchner Merkur.

Die erste größere Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen des Künstlers fand im Jahr 2000 in Potsdam statt – anlässlich seines 70. Geburtstags! Bis heute entstand eine Fülle an Gemälden und Grafiken mit großer Ausdruckskraft und individueller Prägung. Dabei nutzte er die unterschiedlichsten Techniken, wie Radierung und Lithographie und griff Inspirationen aus Politik, Literatur, Musik und nicht zuletzt seiner Arbeit als Charakterdarsteller auf.

Einen zentralen Raum nehmen Portraits in Mueller-Stahls Werk ein. In unserer Galerie sind u.a. zu sehen Portraits von Joseph Beuys, Theodor Fontane, Goethe, Schiller, Brandt, Papst Johannes Paul II und auch Selbstbildnisse. Als eine Art Therapie bezeichnet Mueller-Stahl die Kunst. "Alles, was mich berührt", allen voran politische Ereignisse, "wollen bei mir Wort oder Bild werden, zuletzt immer mehr Bild. Dann bedrückt es mich nicht mehr so."

  • Konzert 12. März 2014 in Ottobrunn

  • Copyright Foto: R. Brouczek

  • Copyright Foto: R. Brouczek

  • Armin Mueller-Stahl an der Geige

  • v.l. Fischer,Mueller-Stahl,Morgenstern,Goetze

  • Armin Mueller-Stahl und Dr. Holger Weinstock

  • Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Brunnthal

  • Bürgermeister Kern überreicht ein Gastgeschenk

  • Copyright Foto: R. Brouczek

  • Armin Mueller-Stahl mit H. Weinstock


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